Page 38 - Die Juni/Juli 2022 Ausgabe von 2700 Das Citymagazin
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Ihren Hund zu sich zurück, der sich gerade kopfüber in ein Mauseloch eingegraben hat. Siehe da: Der Vierbeiner kommt zu Ihnen und setzt sich brav zu Ihren Füßen. Ihr Wuffi kann sich jetzt nichts Schöneres vorstellen, als gleich weiterbuddeln zu dürfen. Also geben Sie ihm ruhig das Kommando zum Weitersuchen! Oder: Das weitgeworfene Stöckchen wurde ordnungsgemäß aus dem Entenflott geschwängerten Tümpel apportiert? Loben Sie Ihren pelzigen Freund überschwänglich und verwickeln Sie ihn in ein Zerrspiel. Und stehen Sie drüber, dass Ihre weiße Hose anschließend ein völlig neues Design hat...
Die perfekte Belohnung gibt es nicht
Da jede Hundepersönlichkeit seine eigenen Vorlieben hat, gibt es keine allgemeingültige „perfekte Belohnung“. Je länger Sie Ihren tierischen Freund kennen, desto eher wissen Sie, welche Bedürf- nisse und Wünsche er hat und wie Sie diese am besten erfüllen können. Erfüllende Belohnungen tragen übrigens effektiv zu einer besseren Hund-Mensch-Beziehung bei: Ihr Hund weiß, dass er für seinen Gehorsam gebührend „entschädigt“ wird und lernt außerdem, seinem Menschen zu vertrauen. Bestrafungen oder das Missachten des Vierbeiners hingegen schädigen ein Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Hund und können es am Ende sogar zerstö- ren. Belohnungen sind im Übrigen nicht nur ausgiebiges Knuddeln oder Streicheleinheiten. Schenken Sie Ihrem Tier einfach für eine gewisse Zeit Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Spielen Sie mit ihm, verstecken Sie sich oder das Lieblingsspielzeug, machen Sie ein Wettrennen mit Ihrem Hund. Und – wie bei Kleinkindern auch – Wiederholungen erfreuen!
Das richtige Timing
Damit Schlappohr und Co. eine Belohnung mit vorbildlichem Verhal- ten verknüpfen können, müssen sie diese direkt im Anschluss an ihre Heldentaten erhalten. Wird Ihr Liebling erst für das vollbrachte „Sitz!“ geherzt, wenn er schon wieder steht, lernt er „Aha, mein Lieblings- mensch möchte, dass ich aufstehe, wenn er das komische Geräusch kläfft.“
Mit einem falschen Timing bei der Belohnung vermitteln Sie Ihrem Gefährten eher das Gegenteil von dem, was Sie ihm ursprünglich bei- bringen wollten.
Streicheleinheiten, Leckerlis oder
Lieblingsspielzeug?
Die richtige Belohnung kommt auf den Hund an!
Um Ihrem Liebling nicht ungewollt das Betteln anzugewöhnen, sollten Sie Ihren Hund wirklich nur für ein Verhalten belohnen, das Sie von ihm gefordert haben: Belohnen Sie den Vierbeiner ausgiebig, wenn er Ihnen auf ein Kommando wie „Gib Pfötchen“ ordnungsgemäß die Pfote entgegenstreckt. Ignorieren Sie jedoch ein spontanes und nicht von Ihnen gefordertes Pfötchengeben Ihres Hundes. Würden Sie sein Ver- halten jetzt mit einer Belohnung honorieren, würde er immer wieder auf diese Weise um einen Belohnungshappen betteln.
Wir wünschen Ihnen und Ihrem Vierbeiner tolle Trainingserfolge!
Quelle: Das Futterhaus
Der große Fotowettbewerb
Fotos vom vierbeinigen Familienmitglied einsenden und gewinnen!
Unsere Jury wählt unter allen Einsendungen einen Gewinner der sich über einen tollen Hauptpreis freuen kann:
Zu gewinnen gibt's ein Hundefotoshooting von Denise Weitenthaler inkl. 3 bearbeitete Bilder im Wert von 350,00 Euro.
SO KÖNNEN SIE TEILNEHMEN:
Senden Sie uns Ihre Fotos* per E-Mail an foto@dascitymagazin.at ODER per Post an: Oberhofer Agentur & Verlags GmbH, Obstgasse 16a/3, 2700 Wiener Neustadt mit dem Betreff: Fotowettbewerb - Hund. Bitte
mit kurzer Beschreibung, was das Besondere an Ihrerm Liebling ist.
Vergessen Sie in beiden Fällen bitte nicht auf die Angabe Ihres Namens & Ihrer Telefonnummer, damit wir Sie auch benachrichtigen können!
* Mindestgröße 2500 x 3500 Pixel Teilnahmebedingungen finden Sie auf S. 50.
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Einsende schluss: 29.7.
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Fotos: © Denise Weitenthaler Fotografie © Bigstock

