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    Wussten Sie, ...

    ... wie der Schrauthammer-Brunnen am Hauptplatz zu seinem Namen kommt?

    Es war einmal ein Wiener Neustädter Bürger und Handelsmann mit dem Namen Hans Schrauthammer, dem das südöstliche Eckhaus des „Grätzls“ (heute Hauptplatz Nr. 30) gehörte. Dieser Herr ließ im Jahre 1609 vor diesem Haus, und zwar auf der dem Rathaus zugewandten Seite, einen Brunnen errichten. Eine Inschriftentafel, die sich bis zum Jahre 1834 auf dem Haus befand, besagte, dass Herr Schrauthammer sich durch die große Brandkatastrophe vom 27. April 1608 zu dem Bau veranlasst sah. Der Handelsmann also beauftragte damals den sehr angesehenen Steinmetz und Bildhauer Johann Baptist Zelpi, von dem auch die von Kardinal Klesel gestiftete Kanzel im Dom stammte, mit dem Bau des Brunnens. Ähnlich wie am Unterbau der Kanzel befand sich Zelpis Monogramm „IBZF“ (Johann Baptist Zelpi fecit) auch am Schrauthammer-Brunnen. Die steinerne Brunneneinfa

    Rubrik Stadtgespräch | Ausgabe 05/11

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