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    BLAU-GELBE NATUROASEN

    Ein Streifzug durch Niederösterreichs Naturparke

    Die NÖ Naturparks im Überblick

    1. Naturpark Buchenberg
    Der Erlebnis-, Wild- und Kletterpark

    Gleich bei Waidhofen/Ybbs, im Mostviertel und im Kulturpark Eisenstraße, liegt der Naturpark Buchenberg mitten in einem Mischwald. Im Wildpark begegnet man Hirschen, Rehen, Iltissen, Mardern, Waldschafen, Siebenschläfern und Füchsen. In Ossis Waldheimat, einer in Mitteleuropa einzigartigen Uhu-Anlage, leben Eulen und Kauze. Im größten Kletterwald Österreichs kann sich jeder ab einer Körpergröße von 110 cm an Kletterstationen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade versuchen.

    2. Naturpark Eisenwurzen Niederösterreich
    Bergblicke, Wasserkraft und Schmieden

    Der Naturpark liegt bei Hollenstein/Ybbs im Mostviertel und im Kulturpark Eisenstraße. Die bergige Landschaft beeindruckt mit waldreichen Schluchten, Urwaldresten, Wasserfällen, blumenreichen Waldmooren und lieblichen Almwiesen. Auf der Anhöhe Promau ist eine der größten Ameisenkolonien Europas zu Hause. Mehr über die Kunst des Schmiedens erfahren Interessierte in der Schauschmiede. Spezialitäten von Naturpark-Bauern (z.B. Honig, Fleisch, Brände, Liköre) gibt es im Tourismusbüro zu kaufen.

    3. Naturpark Ötscher-Tormäuer
    Hohe Gipfel, tiefe Schluchten

    In den Mostviertler Alpen, rund um den fast 2.000 m hohen Ötscher, erstreckt sich der größte Naturpark Niederösterreichs. Das Wechselspiel aus sanften Almen, tiefen Schluchten, bizarr geformten Felsen, Wasserfällen, Höhlen, ruhigen Wäldern und herrlichen Aussichtspunkten beeindruckt. Außergewöhnlich sind die tiefen Taleinschnitte der Erlauf (die Vorderen und Hinteren Tormäuer) und besonders jene des Ötscherbaches – die Ötschergräben, die auch als „Grand Canyon Österreichs“ bezeichnet werden.

    4. Naturpark Jauerling-Wachau
    Der höchste Punkt an der Donau

    Der Naturpark Jauerling-Wachau verbindet die UNESCO-Weltkulturerbe-Region Wachau und das südliche Waldviertel. Herzstück ist der 960 m hohe Jauerling, der höchste Berg an der gesamten Donau. Von hier reicht der Blick weit über Weinterrassen, Wiesen, Wälder und die Donau. Ein besonders schöner Aussichtsplatz ist das bewirtschaftete Hans-Pichler-Naturparkhaus, das auf einer Wachauterrasse knapp unter dem Gipfel des Jauerling thront.

    5. Naturpark Blockheide Gmünd-Eibenstein
    Wackelsteine in verträumten Heidelandschaften

    Verzahnte Wiesen, kleinteilige Äcker, geheimnisvolle Moore und Wälder: Die abwechslungsreiche Heidelandschaft im westlichen Waldviertel lädt zu außergewöhnlichen Wanderungen ein. Besonderheit des Naturparks sind die zahlreichen riesigen Granitfelsen, so genannte Wackelsteine. Alten Geschichten und Sagen zufolge könnte es sich bei diesen Steinen um das Spielzeug von Riesen gehandelt haben.

    6. Naturpark Dobersberg
    An den Schlingen der Alten Thaya

    Im Naturpark im nördlichen Waldviertel wandern Besucher durch naturnahe Flusslandschaften, über weitläufige Feuchtwiesen, vorbei an Auwaldresten und stillen Hang-Schluchtwäldern. Zu den Besonderheiten zählen die wildromantische Farnschlucht mit der Felsenkanzel namens Lorelei und die „Arena Geomantica“, der energetische Steinkreis mit Radiästhesieparcours.

    7. Naturpark Geras
    Wälder und Teiche rund ums Stift

    Im nordöstlichen Waldviertel, rund um das bekannte Prämonstratenser-Chorherrenstift Geras, erstreckt sich der Naturpark. Bauern aus der Umgebung und die Landwirtschaft des Stiftes sorgen für die Pflege und naturnahe Nutzung der abwechslungsreichen, klein strukturierten Landschaft. Dem Betrachter zeigt sich ein buntes Mosaik von Äckern, Teichflächen, Mischwäldern, Hecken, Raine und Obstbäumen.

    8. Naturpark Heidenreichsteiner Moor
    Geschichten vom Moor

    Nahe der Stadt Heidenreichstein, im nordwestlichen Waldviertel, erstreckt sich ein besonderes Naturjuwel: das große Hochmoor. Die offene Moorfläche, der Moorwald und beschilderte Themenwege erzählen von der über 10.000 Jahre alten Vegetationsgeschichte. Stationen von Wanderungen sind die mystische Kultstätte beim hängenden Stein oder der Hochstand beim Winkelauer Teich, von dem aus man einen herrlichen Überblick genießt.

    9. Naturpark Hochmoor Schrems
    Moor-Blicke von der Himmelsleiter

    Im nordwestlichen Waldviertel, nahe der Granitstadt Schrems, lädt die schöne, stille Moorlandschaft zu interessanten Erkundungen ein. Entstanden ist der Naturpark aus einem ehemaligen Torfstich. Heute sehen Besucher die verschiedenen Moor-Regenerationsstadien und Moorteiche. Den besten Überblick hat man von der außergewöhnlichen „Himmelsleiter“. 108 Stufen führen auf die 20 m hohe Aussichtsplattform.

    10. Naturpark Kamptal - Schönberg
    Weinerlebnis am „krummen“ Fluss

    Im südöstlichen Waldviertel, am Übergang zum Weinviertel, schlängelt sich der Kamp (vom keltischen Wort „kambos“ – der „Gekrümmte“) durch eine malerische Weinlandschaft. Stille Dörfer, Weingärten und Wälder laden zum Wandern, Radfahren und Verweilen. Beste Weine aus der Region gibt es in der Vinothek der „Alten Schmiede“ zu verkosten. Mit Voranmeldung wird diese Schmiede sogar lebendig. Dann sprühen die Funken und es wird gehämmert wie in alten Zeiten.

    11. Naturpark Nordwald
    Ein Hauch von Skandinavien

    Dichte Nadelwälder, stille Teiche, Hochmoorlandschaften und Wiesenflure: die Landschaft am Westrand des Waldviertler Hochlandes erinnert an Skandinavien. Zu den botanischen Raritäten zählen Torfmoose, isländisches Moos, rundblättriger Sonnentau und die Zwergbirke. Der Naturpark ist auch Lebensraum für Birkhühner, Auerhühner und verschiedene Insektenarten.

    12. Naturpark Leiser Berge
    Auf den Spuren alter Kulturen

    Vom Oberleiser Berg (457 m) und vom Buschberg (491m) reicht der Blick weit über die sanft gewellte Landschaft des Weinviertels. Seit der Jungsteinzeit werden die Felder und Äcker bewirtschaftet. Im Verlauf der Jahreszeiten, von der Blüte bis zur Ernte, verändern sie beständig ihre Farbe. Schöne, bequeme Wege verlaufen durch lichte Eichen-Mischwälder und über steppenartige Trockenrasen.

    13. Naturpark Eichenhain
    Refugium vor den Toren Wiens

    Im Wienerwald, direkt an Wien angrenzend und nahe bei Klosterneuburg, erstrecken sich die sanften Hügel des Naturparks Eichenhein. Durch die stillen Eichen- und Buchenwälder verlaufen zahlreiche Wanderwege. Auf den weitläufigen Wiesen finden sich schöne Picknickplätze. Höhepunkte sind die Hagenbachklamm und der „Weg der Gugginger Künstler“, an dem Schautafeln über die bekannten Art-Brut-Künstler informieren.

    14. Naturpark Föhrenberge
    Rendezvous mit Schirmföhre und Ziesel

    „Föhrenberge“ heißt das ausgedehnte Waldgebiet im Wienerwald, das von Mödling bis zum Südrand von Wien reicht. Charakteristisch sind die schirmförmigen Schwarzföhren („Paraplui-Bäume“). Im Naturpark führen zahlreiche Wanderwege durch Föhren- und Buchenwälder, über sanfte Hügel und zu Schutzhütten. Ein besonderes Naturjuwel ist auch die Perchtolsdorfer-Heide. Das Trockenrasengebiet ist unter anderem Lebensraum für Ziesel. Die ca. 20 cm großen Nagetiere sind streng geschützt.

    15. Naturpark Mannersdorf-Wüste
    Eichen-Hainbuchenwälder im alten Klosterareal

    Östlich von Wien, in der Region Donau Niederösterreich, liegt der Naturpark. Er entstand aus dem ehemaligen, heute noch ummauerten Klosterareal „St. Anna in der Wüste“, dem er auch seinen ungewöhnlichen Namen verdankt. Auf dem fruchtbaren Gelände am Westhang des Leithagebirges wachsen Eichen-Hainbuchenwälder und Obstbäume. Besucher spazieren über Wiesen, zu Teichen und an den 350 Jahre alten Mauern entlang.

    16. Naturpark Purkersdorf Sandstein – Wienerwald
    Das grüne Vorzimmer Wiens

    Im Wienerwald, westlich von Wien, erstreckt sich der waldige Naturpark mit der Rudolfshöhe (475 m) als höchster Erhebung. Die markanten Buchenwälder mit bis zu 200 Jahre alten Bäumen formen hallenartige, schattige Erholungsräume. Wanderer schätzen das angenehme Klima vor allem an heißen Sommertagen. An Josef Schöffel (1832-1910), den Retter des Wienerwaldes, erinnert ein Gedenkstein. Neu seit September 2010 ist ein Blindenweg.

    17. Naturpark Sparbach
    Zu Besuch bei den Wildschweinen

    Der älteste Naturpark Österreichs liegt bei Mödling im südlichen Wienerwald. Das ummauerte, parkartige Areal wurde in der Biedermeierzeit gestaltet und mittlerweile um neue gestalterische Elemente bereichert. Die Baumriesen, romantischen Ruinen und großzügigen Wiesen beeindrucken. Eine Besonderheit sind die frei herumlaufenden Wildschweine.

    Natur vor den Toren Wiener Neustadts: Die Naturparke der Wiener Alpen in NÖ

    „Warum in die Ferne schweifen...“ lautet das Motto bei den Naturparken der Wiener Alpen, die sich unmittelbar vor den Toren der Allzeit Getreuen befinden. Zu jeder Jahreszeit zeigen sie sich von einer anderen Seite und ein Besuch lohnt sich immer wieder!

    Bei den Parks in unserer Nähe ist jetzt mehr Beschreibung und bitte jeweils ein größeres Bild verwenden als bei den vorherigen Parks...

    18. Naturpark Falkenstein-Schwarzau im Gebirge
    Höhlen, Wasserfälle und Alpenblumen

    In den Wiener Alpen, zwischen Rax und Schneeberg, erhebt sich der 1.011 m hohe Falkenstein. Am Westabhang der Kalkklippe liegt der Naturpark. Typisch für das Karstgebiet sind Halbhöhlen, Quellen und Wasserfälle. Auch auffallend viele Alpenblumen wachsen hier. Wanderwege verlaufen über Wiesen und durch Hochwälder bis auf den Gipfel des Falkensteins. Mit ein bisschen Glück können Wanderer Gämsen und Murmeltiere bestaunen.

    Attraktionen: Gämsen- und Hirschgehege, Streichelzoo, Alpengarten, interaktive Holztrift-Modellanlage (Hubmer Gedächtnisstätte), Holzbringungsmuseum, Grillstelle, Unterstandshütten, Badeteich, Kinderspielplätze, Führungen für Schulklassen

    KONTAKT:
    Marktgemeinde Schwarzau im Gebirge

    Markt 60, 2662 Schwarzau im Gebirge
    T+43 (0) 2667/238
    gemeinde@schwarzauimgebirge.at
    www.naturparke-noe.at

    19. Naturpark Hohe Wand
    Himmlische Ausblicke vom Inselberg

    Weithin sichtbar erhebt sich in den Wiener Alpen die 1.132 m hohe Hohe Wand. Ein Teil des Kalk-Inselberges mit seinem 8 km langen, bewaldeten Hochplateau steht als Naturpark unter besonderem Schutz. Die Hohe Wand ist ein beliebter Wander- und Kletterberg mit vielen Freizeiteinrichtungen und netten Gasthäusern. Spektakulärer Höhepunkt ist die Aussichtsterrasse „Skywalk“. Nah am Felsen entlang verläuft der gut gesicherte Felsenpfad.

    Attraktionen: Aussichtsterrasse „Skywalk“, 18 m hoher Aussichtsturm, Felsenpfad, Wildgehege, Streichelzoo, Kindererlebnisweg, waldpädagogische Führungen und Erlebnisführungen, Wanderwege und Klettersteige aller Schwierigkeitsgrade, Lamawanderungen, Alpin- und Heimatmuseum, Startplätze für Drachenflieger und Paragleiter

    KONTAKT:
    Verein Naturpark Hohe Wand

    Ortsstraße 33, 2724 Hohe Wand - Maiersdorf
    T +43 (0) 2638/883 48-1
    T Shop: +43 (0) 2638/885 45
    naturpark@hohewand.net
    www.naturpark-hohewand.at

    2700 NATUR-EVENT-TIPPS

    23. Okt. 2011 - Lamawanderung
    08. Dez. 2011 - Kinderadvent
    10. Dez. 2011 - Fackelzug und Adventmesse mit dem Gesangsverein
    11. und 18. Dez. 2011 - Weihnachtsmärchen im Winterwald
    24. Dez. 2011 - Weihnachtswanderung
    29. Jänner und 26. Feb. 2012 - Winterwald und Geschichten zum Erhellen
    22. Jänner und 12. Feb. 2012 - Winter-Wildfütterung

    Alle infos unter: www.naturpark-hohewand.at

    20. Naturpark Seebenstein und Naturpark Türkensturz
    Variantenreiche Wälder, felsige Erhebungen

    In den Wiener Alpen, am Rande der Buckligen Welt, liegen der parkähnliche Naturpark Seebenstein und der gebirgige Naturpark Türkensturz. Auwaldreste an der Pitten, kleine Eichen-Hainbuchenwälder und Schwarzföhren prägen die mosaikartige Landschaft. Markante Erhebungen sind die Burg Seebenstein und der „Türkensturz“. Der steile Felsabsturz ist nach einer Begebenheit während der Türkenkriege benannt. Auch eine Burgruine bei Scheiblingkirchen trägt den Namen Türkensturz.

    Attraktionen:
    Klettersteig, Schutzhütten, Burg Seebenstein, Ruine Türkensturz, romanische Rundkirche in Scheiblingkirchen, Heimatmuseum und Waldlehrpfad in Seebenstein, Erzherzog Johann-Museum im alten Mesnerhaus in Thernberg

    KONTAKTE:
    Naturpark Seebenstein:

    Gemeinde Seebenstein
    Hauptstraße 1, 2824 Seebenstein
    T +43 (0) 2627/472 04
    gemeinde@seebenstein.gv.at
    www.naturparke-noe.at

    Naturpark Türkensturz:
    Gemeinde Scheiblingkirchen- Thernberg
    Hauptplatz 14, 2831 Scheiblingkirchen
    T +43 (0) 2629/22 39
    marktgemeinde@scheiblingkirchen.at
    www.naturparke-noe.at

    2700 NATUR-EVENT-TIPP

    26. – 27. Nov. 2011 - Adventmeile

    Alle infos unter: www.fremdenverkehrsverein-seebenstein.at

    21. Naturpark Sierningtal- Flatzer Wand
    Romantisches Tal, großartige Ausblicke

    In den Wiener Alpen, mit Blick auf das Schneeberg-Massiv, erstreckt sich der Naturpark. Vom romantischen Tal des Sierningbaches steigt die sanfte, waldreiche Landschaft bis zum fast 900 m hohen Gösing an. Die offenen Flächen sind reich an seltenen Pflanzenarten, Hecken und Obstkulturen.

    Attraktionen: Aussichtswarte am Gfieder, Klettersteig, Schutzhütte auf der Flatzer Wand, Kleintiergehege, Information über die Pech-Gewinnung (Pech ist das Harz der Schwarzföhren) in der Naturparkhütte, Kinderspielplätze

    KONTAKT:
    Stadtgemeinde Ternitz

    Hans-Czettel-Platz 1, 2630 Ternitz
    T + 43 (0) 2630/382 40 (-68)
    naturpark@ternitz.at
    www.naturparke-noe.at

    Naturpark wird 50!

    Im Jahr 1962 wurde Österreichs erster Naturpark in Sparbach gegründet. Aus diesem Grund wird 2012 zum 50-jährigen Jubiläum ein Naturreigen bzw. Festreigen stattfinden. Dieser wird sich von April bis Oktober über die Naturparke in Niederösterreich ziehen.Den Startschuss für den Festreigen bildet die Feier im Geburtstags-Naturpark Sparbach am 28. April 2012. An dieses Fest reihen sich nach und nach viele weitere Niederösterreichische Naturparke mit Veranstaltungen wie z.B. Familienwandertagen, Naturerlebnis- und Abenteuer-Wanderungen und viele mehr um dieses Jubiläum gebührend zu feiern.

    Wir sehen uns im Naturpark – spätestens am 15. September 2012, wenn die Lange Nacht der Naturparke in die zweite Runde geht.

     

    Rubrik Sport & Gesundheit | Ausgabe 10/11

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