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    Wer glaubt schon einem Hochglanzprospekt?

    Das Städtchen am Zeller See

    Auf der einen Seite die Salzburger Bergwelt, auf der anderen der tiefblaue Zeller See, dazwischen Hotellerie der Spitzenklasse. Das ist Zell am See – Erholungsort, Kraftplatz und eine Naturkulisse, die ihresgleichen sucht! Die Bezirkshauptstadt im Pinzgau mit zirka 9.600 Einwohnern, wo bekannte Österreicher wie Parade-Tanzlehrer Thomas Schäfer-Elmayer oder Olympiasieger Felix Gottwald geboren wurden, ist Mitglied im Verband kleiner historischer Städte. Zell am See bildet gemeinsam mit der Gemeinde Kaprun die Urlaubsregion Zell am See-Kaprun und zählt mit mehr als 15.000 Betten und jährlich über zwei Millionen Übernachtungen zu den bedeutendsten Tourismuszentren in Österreich. Generell hat man in Zell am See, vor allem wenn man das Glück hat in einem der Top-Hotels abzusteigen, nie das Gefühl des Massentourismus, sondern eines gänzlich individuellen Urlaubs. Die pittoreske Altstadt strahlt trotz ihrer belebten Straßen die Ruhe einer historischen Kleinstadt aus und in den vielseitigen Gastronomiebetrieben im Ort ist stets ein Plätzchen an der Sonne frei! Mit uns hat es die Sonne nicht allzu gut gemeint und die Hälfte unseres Aufenthalts mussten wir uns mit dicken Regenwolken anfreunden. Trotzdem verbrachten wir die meiste Zeit im Freien, denn die Hohen Tauern vor der Haustüre, machen Faulenzen im Zimmer fast unmöglich.

    Wem der Berg ruft...

    Da wir uns bisher mit dem Golfsport noch nicht so recht anfreunden konnten, zog es uns auf die Berge. Vor allem die Schmittenhöhe, der 1.965m hohe Hausberg von Zell am See, sollte auf der To Do Liste jedes Bergfexes stehen. Alleine die herrliche Aussicht auf über 30 Dreitausender sowie den Zeller See entschädigt für den Aufstieg, der teilweise auch kräfteschonend mit der Seilbahn zurück gelegt werden kann. Von der Schmittenhöhe starten viele Streckenflüge mit dem Gleitschirm in den Pinzgau, der durch seine Ost-West Ausrichtung und seinen geradlinigen Verlauf lange Flüge ermöglicht. Davon konnten wir uns live überzeugen, denn während unseres Aufenthalts gab sich die Welt-Elite dieses Sports ein Stell-Dich-Ein und trug ihre Meisterschaften aus. Im Winter ist auf der Schmittenhöhe natürlich auch einiges los, denn Pisten verschiedener Schwierigkeitsgrade eröffnen sich dem Zell am See Touristen.

    Ein weiterer Fixpunkt für Bergsteiger ist zweifelsohne das Kitzsteinhorn, das man von der auf 911m gelegenen Talstation in Kaprun bis zu einer Höhe von 3.029m mit der Seilbahn erreichen kann. Hierbei wird die nach Aussage der Betreiber bis heute höchste Seilbahnstütze der Welt passiert. Diese ist 113,6 Meter hoch und hat einen Stützendurchmesser von 2,20 m. Auf dem Stationsdach, in 3.035 m, befindet sich eine beeindruckende Aussichtsplattform. Die restlichen knapp 200 Meter bis zum Gipfel sollten nur geübte Bergsteiger in Angriff nehmen, am besten mit einem heimischen Bergführer und die schneetaugliche Ausrüstung vorausgesetzt.

    Postkartenkitsch soweit das Auge reicht

    Wer den sicheren Talboden unter den Füßen bevorzugt, sollte sich am und um den See aufhalten. Ob im Sommer beim Baden, bei einer romantischen Schifffahrt oder einer ausgiebigen Radtour – man fühlt sich stets als ob man sich inmitten einer kitschigen Postkarte befände. Die malerische Alpenwelt mit saftig grünen Bergwiesen und glitzerndem See macht jede Ausfahrt zu einem besonderen Erlebnis mit Erinnerungsgwert - eine Lieblingsstrecke hat jeder schnell gefunden! Einen Besuch wert sind natürlich auch die Krimmler Wasserfälle, die sich optimal mit der Schmalspurbahn erreichen lassen und den Rückweg setzen viele mit dem Fahrrad zurück.

    Holleis – Inbegriff touristischer Perfektion

    Eine Familie kennt mit Sicherheit jeder in Zell am See – die Familie Holleis. Wenn der Tourismus einen Nachnamen bräuchte, dann würde er sich diesen aussuchen. Die Hotel-Dynastie führt das Grand Hotel am Ufer des Zeller Sees, das schon lange als Wahrzeichen der Stadt gilt. Der 1894 bis 1896 im Belle Époque-Stil errichtete Hotelbau liegt im Stadtzentrum am äußersten östlichen Spitz der Zeller Halbinsel direkt am Seeufer und ist von fast jeder Stelle am See zu erblicken. Der markante, längliche Baukörper sticht vor allem durch seine schneeweiße Fassade und das Mansarddach optisch hervor. Doch damit nicht genug. Die Familie Holleis betreibt mit dem Salzburgerhof ein zweites Hotel in Zell am See und das in der 5-Sterne Kategorie. Mit 4 Relax Lilien und zwei Gault Millau Hauben ist das Hotel ein Vorzeigebetrieb auf der ganzen Linie und wer den Service des familiengeführten Betriebs erst einmal erlebt hat, der findet kaum eine ebenbürtige Vergleichsmöglichkeit.

    Zimmer mit Aussicht

    „Zimmer“ ist eigentlich nur ein Hilfsausdruck für das, was einen als Gast im Salzburgerhof erwartet. Großzügige Räume im idyllischen Landhausstil, alle mit Balkon und Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Die von uns bewohnte Wellness-Gartensuite punktet zusätzlich mit einer unglaublichen Größe von über 70m2, einem begehbaren Schrankraum, einem offenen Kamin und einem eigenen Dampfbad.

    Wellness auf höchster Stufe

    4 Relax Lilien bekommt man nicht grundlos verliehen, das zeigt sich spätestens beim ersten Besuch des Wellness-Schlössls, das sich auf 3.500m2 und über 3 Etagen erstreckt. Erst die Tür hinter sich geschlossen, taucht man in eine andere Welt ein, in der man zur Ruhe und zu sich selbst findet. Egal ob man die verschiedensten Saunen und Dampfbäder besucht, sich in einer der Felsengrotten von Wassertropfen berieseln lässt, sich in eines der Whirlpool begiebt oder einfach im Ruhebereich mit großer Terrasse und Blick auf die Berge entspannt – Erholung ist jedenfalls garantiert. Für alle Wasserratten stehen ein beheizter 20m-Outdoorpool sowie ein wunderschöner Naturbadeteich zur Verfügung und wer sich sportlich betätigen möchte ist im Fitness-Studio bestens aufgehoben! Das Angebot an Behandlungen ist riesengroß und so findet jeder das für sich passende Wellness-Programm.

    Ein Fest für jeden Gaumen

    Sie suchen einen Mann der kochen kann?! Marcel Schneider verzaubert wohl jeden noch so wählerischen Gaumen schon beim ersten Bissen. Die Verwöhn-Halbpension, die man als Hotelgast der Familie Holleis genießt, ist einzigartig und beginnt mit einem Frühstück bei dem es an nichts fehlt, außer an Kritik. Jeden Tag wird man auf’s Neue von hausgemachten Köstlichkeiten überrascht, wie zum Beispiel dem hausgebeizten Lachs. Kaum hat man das üppige Frühstück, das dank der Langschläfer-freundlichen Zeiten meist zum Brunch wird, verdaut, wartet schon das sündhaft gute Torten-, Kuchen- und Strudelbuffet des hauseigenen Konditors am Nachmittag darauf, verspeist zu werden. Kulinarischer Höhepunkt des Tages ist das Dinner, das sich jeden Abend auf 2-Hauben-Niveau mit dreierlei Wahlmöglichkeit bei 4-5 Gängen präsentiert. Eine Mischung aus österreichischer Küche und exotischen Einflüssen macht jedes Menü einzigartig und natürlich können Sonderwünsche jederzeit abgegeben werden. Auch im Restaurant ist man mit dem Service a la Holleis nicht nur zufrieden, man ist davon begeistert.

    Resümee

    An dieser Stelle haben wir einen Tipp für Sie. Planen Sie nach Ihrem Urlaub im Salzburgerhof so schnell keinen anderen Aufenthalt, denn eventuell wird es Ihnen dort nicht mehr gefallen. Das Hotel der Luxusklasse legt die Latte für etwaige Konkurrenz so hoch, dass kaum jemand mithalten kann. Was uns neben dem riesigen Wellness-Paradies und unserem Zimmer mit offenem Kamin und eigenem Dampfbad am meisten beeindruckt hat, ist der Service. Man hat ständig das Gefühl der wichtigste Hotelgast zu sein und fühlt sich ab dem ersten Moment wie zuhause – mit dem Unterschied, dass Marcel Schneider noch ein bisschen besser kocht! Entschuldige, Mutti!

    Die Fakten:

    Genießer-, Golf- & Wellnesshotel
    Salzburgerhof *****

    Auerspergstr. 11, 5700 Zell am See
    Tel +43 6542 765 / Fax +43 6542 765-66
    5sterne@salzburgerhof.at
    www.salzburgerhof.at

    Das Hotel:

    Zimmer und Suiten:

    -130 Betten:
    -11 Doppelzimmer
    -6 Einzelzimmer
    -19 Juniorsuiten
    -18 Suiten (teilweise mit Sauna und offenem Kamin)
    -12 Wellness-Gartensuiten (mit Dampfsauna)

    Wellness:

    Wellness-Schlössl

    1.Etage: Große Saunawelt: Tepidarium, Osmanisches Dampfbad, Eisbrunnen, Laconium, Solegrotte, Kräutergrotte, Almsauna. Therapie-Bereich mit Heubad, sowie unterirdischer Verbindungsgang zum Herren- und Damenfriseursalon, Arkadenbad mit Jetstream und Felsen-Whirlgrotte, Sportsauna und Dampfbad, Finnische Sauna.

    2.Etage: Quellensprudelbad, Beautyfarm mit Kaiserbad, Kosmetik-, Pediküre- und Massagekabinen, Energieraum, Fitnessraum

    3.Etage: Raum der Stille und Sonnengarten über den Dächern. Gartengeschoss: Liegeraum mit Wasserbetten, Feng Shui, Wiegeliegen und Sonnentherapie Unterirdischer Sole-Dome, Drachengrotte mit Swarovski-Lichtkristalle, Spa-Bistro, ganzjährig beheizter Outdoorpool (20 m Schwimmlänge), Hotelpark, Whirlpool im Freien, Badeteich, Privatbadestrand am See (ca. 2 Gehminuten).

    DAS RESTAURANT

    Ambiente: Elegantes, ländlich gestyltes Restaurant mit kuscheligen, teils holzvertäfelten Nischen, das sich luftig zum Garten hin öffnet.
    Das Spa-Bistro bietet die Möglichkeit, untertags im Bademantel kreative kleine Gerichte zu genießen oder nach einer Runde im Pool das Frühstück einzunehmen.

    An der Spitze: Küchenchef Marcel Schneider, Sous-Chef Stefan Reiter

    So wird gekocht: Traditionell österreichische Küche mit fantasievollem Esprit.

    Weinkenner: Sommelier Maître Günther Rettenbacher und Udo Voglreiter

    Auszeichnungen:
    -Guide Gault Millau 2011: 2 Hauben (16 Punkte)
    -Guide A la Carte 2011: 3 Sterne, 2 Flaschen
    -Falstaff Restaurantguide: 3 Gabeln (90 Punkte)

    Rubrik Reiselust | Ausgabe 10/11

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