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NEUES JAHR, NEUES GLÜCK, NEUER JOB?
Im Zeitalter des Web 2.0 gibt es jedoch das ganze Jahr über Karrierechancen – es gilt nur zu wissen wie man diese anzapfen muss. Mittlerweile können wir fast unser gesamtes Leben über das Internet organisieren, ohne einen Fuß vor die Türe zu setzen. So ist es auch bei der Jobsuche und bei der Besetzung offener Stellen nicht mehr wegzudenken. Dies sieht man u.a. an den Ergebnissen unserer Studie „Recruiting Trends Österreich“*, die wir gemeinsam mit dem Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) herausgeben. Die aktuelle Befragung der 500 größten Unternehmen aus Österreich zeigt, dass inzwischen über zwei Drittel aller offenen Stellen in Online-Karriereportalen (z.B. monster.at) veröffentlicht werden. Im Internet werden aber nicht nur die meisten freien Stellen veröffentlicht, sondern auch die meisten Einstellungen realisiert. Laut den Recruiting Trends 2011 resultieren mehr als sieben von zehn Neueinstellungen aus einer Online-Veröffentlichung der Anzeigen.
Aktive vs. Passive Jobsuche
Neben der aktiven Jobsuche auf Online-Karriereportalen, Unternehmenswebseiten, etc. bietet die passive Jobsuche langfristig gesehen viele Vorteile. Während man sich bei der aktiven Jobsuche auf eine ausgeschriebene Stelle bewirbt, bewirbt sich bei der passiven Jobsuche der potentielle Arbeitgeber beim Kandidaten. Dazu richtet man Profile in Online-Stellenbörsen oder sozialen Netzwerken ein, in denen man sich als Kandidat präsentieren kann. Passive Jobsuche heißt, dass man nicht selbst auf die Suche geht, sondern von interessierten Unternehmen angesprochen werden möchte. Menschen in einem bestehenden Arbeitsverhältnis bleiben über aktuelle Jobangebote Ihrer Branche informiert, können Ihren Marktwert ausloten und beim passenden Angebot auch zuschlagen. Generell gilt, dass man sich im Vorfeld überlegen sollte, welche Unternehmen man auf sich aufmerksam machen will, und wo diese vertreten sind, mit welchen Themen man sich als potenzieller Kandidat präsentieren kann und wie viele private Informationen man in seinem beruflichen Umfeld preisgeben möchte. Dann kann man damit beginnen, sich eine Online-Reputation aufzubauen
Worauf muss ich bei der Erstellung meines Profils achten?
- Ein seriöser Auftritt und Professionalität sollten im Vordergrund stehen
- Für eine optimale Bewerberpräsenz im Internet gelten die gleichen Regeln wie für eine klassische Papierbewerbung:
- Grundsätzlich sind neben Angaben zur Ausbildung und zu Abschlüssenauch sogenannte zusätzliche Qualifikationen wie Fremdsprachen- und PC-Kenntnisse für Arbeitgeber interessant
- Wichtig ist auch das Foto. Wenn man ein elektronisches Bild von sich einstellt,sollte man auf die Qualität achten. Es sollte hochauflösend sein.
Wir danken Mag. (FH) Barbara Riedl-Wiesinger,
Country Manager & Sales Director Austria, Monster Worldwide für die interessanten Informationen.
BeKnown von monster.at
Facebook wird zunehmend interessanter für das berufliche Netzwerken. Die neue Anwendung namens BeKnown von Monster ermöglicht es auf Facebook zwischen beruflichen und privaten Kontakten zu trennen. Den großen Vorteil den BeKnown bietet ist die Möglichkeit des Aufbaus eines professionellen Netzwerks, ohne das beliebte soziale Facebook-Netzwerk verlassen zu müssen. Die Trennung der privaten Facebook-Page ist dennoch möglich, da Beknown eine eigene Applikation auf Facebook ist, die unabhängig vom privaten Profil aufgebaut werden kann.
BeKnown bietet sich hier sehr gut an sich als geeigneter Kandidat vor potentiellen Arbeitgebern zu präsentieren. Auf Basis der Profileingaben werden automatisch passende Jobs angezeigt. Wer bereits ein bestehendes
Monsterprofil hat, kann die Daten einfach importieren und erspart sich die erneute Eingabe. Unternehmen haben ebenfalls die Möglichkeit sich in
Beknown kostenlos zu präsentieren, Stellenangebote einzustellen und sich mit Kandidaten zu vernetzen.
Weite Informationen unter
www.beknown.at und
lebenslauf.monster.at
Das AMS informiert: Bilanz 2011 und Ausblick 2012
Stark steigende Beschäftigung und leicht sinkende Arbeitslosigkeit prägen das Arbeitsmarktjahr 2011 in Wiener Neustadt
Im Jahresdurchschnitt 2011 waren beim AMS Wiener Neustadt 3.876 Personen arbeitslos vorgemerkt, um 72 oder 1,8 % weniger als im Jahr 2010. Damit ist der Bestand an Arbeitslosen in der Region Wiener Neustadt nicht ganz so stark gesunken wie im Bundesland NÖ gesamt: Das AMS NÖ registrierte im vergangenen Jahr durchschnittlich 41.698 arbeitslos vorgemerkte Personen, um 1.417 oder 3,3 % weniger als im Jahr 2010. Die Zahl der Beschäftigten in der Region Wiener Neustadt (Stadt und Bezirk) ist 2011 deutlich gestiegen: 46.216 unselbstständig Beschäftigte bedeuten ein Plus von 628 Beschäftigten oder 1,4 %. Auch niederösterreichweit wuchs die Beschäftigung im Jahr 2011 kräftig, nämlich um 1,6 % (+ 9.153 gegenüber 2010) auf insgesamt 573.305 unselbstständig Beschäftigte.
Dazu Dr.Georg Grund-Groiss vom AMS Wiener Neustadt: „Die auf den ersten Blick paradoxe Situation – stark steigende Beschäftigung und kaum mehr sinkende Arbeitslosigkeit – erklärt sich aus der wachsenden Konkurrenz durch zusätzliche Arbeitskräfte.“
Der Anstieg des Arbeitskräftepotenzials hat insbesondere zwei Ursachen:
- Die demografische Entwicklung bringt stärker besetzte ältere Jahrgänge mit sich, in denen speziell die Frauen deutlich höhere Erwerbsquoten haben als das in früheren Generationen der Fall war.
- Erwartungsgemäß haben die BürgerInnen der neuen EU-Mitgliedsstaaten, für die seit Mai 2011 die Freizügigkeit am Arbeitsmarkt gilt, die gute Konjunktur genutzt, um eine Beschäftigung diesseits der Grenze aufzunehmen.
Ausblick 2012: Mehr Chancen – und mehr Konkurrenzdruck
Die Konjunktur wird sich international abschwächen. WirtschaftsforscherInnen rechnen mit einem merklich geringeren Wachstum des österreichischen Bruttoinlandsproduktes als 2011. Die Prognosen liegen mittlerweile nur mehr zwischen 0,4% (WIFO) und 0,8 % (IHS). „Die Zahl der unselbständig Beschäftigten wird zwar weiter steigen, aber nicht mehr so stark wie 2011. Die Arbeitslosigkeit nimmt zu. Unterm Strich rechnen wir für 2012 mit durchschnittlich 130 Arbeitslosen mehr als 2011“, so AMS-Chef Georg Grund-Groiss. Die größte Herausforderung am Wiener Neustädter Arbeitsmarkt ist der hohe Anteil gering qualifizierter Personen (Wiener Neustadt: 50,5 % aller arbeitslos Vorgemerkten, NÖ: 42,5 %), die ein überdurchschnittliches Risiko tragen, arbeitslos zu werden oder länger arbeitslos zu bleiben.
Daher liegt 2012 ein Schwerpunkt des AMS auf der Arbeitsmarktausbildung. Georg Grund-Groiss: „Wir wollen sicherstellen, dass den AbsolventInnen von AMS-Schulungen der rasche Wiedereinstieg ins Berufsleben gelingt. Mit hochwertigen Ausbildungen - wie der FacharbeiterInnen-Intensivausbildung oder der Überbetrieblichen Lehrausbildung – leisten wir einen Beitrag zum regionalen Fachkräftepool. Denn der Blick auf die demographische Entwicklung zeigt, dass uns partieller Fachkräftemangel auch in den kommenden Jahren begleiten wird.“ Das bedeutet auch, dass das AMS Wiener Neustadt die Kooperation mit den Unternehmen in der Region weiter vertiefen wird. So genannte „AMS-Business-Dialoge“ – gemeinsame Veranstaltungen von AMS und Unternehmen zu bestimmten Arbeitsmarktthemen – gehören mittlerweile zum fixen Inventar der Zusammenarbeit von AMS und Wirtschaft in der Region. Die Bildungs- und Berufsberatung des AMS – sie wird in einem eigenen Berufsinformationszentrum (BIZ) von speziell geschulten BeraterInnen angeboten – leistet einen wichtigen Beitrag, insbesondere bei Jugendlichen die jeweils vorhandenen individuellen Stärken und Neigungen mit den Erfordernissen des Arbeitsmarktes abzugleichen.
Das Wichtigste auf einen Blick
Von Dr. Georg Grund-Groiss, Geschäftsstellenleiter AMS Wiener Neustadt
2012 wird für den Wiener Neustädter Arbeitsmarkt ein anspruchsvolles Jahr:
- Bei weiter steigender Beschäftigung wird es mehr Chancen geben. Gleichzeitig steigen mit wachsendem Konkurrenzdruck die Herausforderungen.
- Die Lehrausbildung wird wieder attraktiver. Technische Fachkräfte finden insgesamt gute Arbeitsmarktchancen vor.
- Formal gering qualifizierte Personen können in vielen Fällen mit Unterstützung des AMS ihre Marktposition deutlich verbessern.
- Noch stärker als bisher gilt: Ein Ausbildungsabschluss macht den Unterschied. Je höher die Qualifikation, desto geringer das Arbeitslosigkeitsrisiko.
- Den Jugendlichen, die noch Orientierung brauchen, raten wir: Die Bildungs- und Berufsberatung des AMS unterstützt Dich dabei, Deine eigenen Stärken und Neigungen mit den Anforderungen des Arbeitsmarkts abzugleichen.
Weite Informationen unter
www.ams.at/noe








