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Am 31.10. ist Weltspartag!
Die Geschichte
Die Geschichte des Weltspartags, der alljährlich an einem Tag in der letzten Oktoberwoche stattindet, geht auf den 1. Internationalen Sparkassenkongress (Weltvereinigung der Sparkassen) im Oktober 1924 in Mailand zurück. Dort wurde von Vertretern aus 29 Ländern beschlossen, um den Gedanken des Sparens weltweit im Bewusstsein zu halten und auf die Bedeutung für die Volkswirtschaft und den Einzelnen hinzuweisen, diesen Tage ins Leben zu rufen. Der italienische Professor Ravizza erklärte damals den Schlusstag des Kongresses zum „International Saving Day“. Der erste Weltspartag wurde von den europäischen Sparkassen am 31. Oktober 1925 begangen.
Tradition in Österreich
Auch in Österreich findet der Weltspartag immer am 31. Oktober statt, sofern dieser auf keinen Feiertag fällt. Ist das der Fall, so wird eine Ausnahme gemacht und das Datum auf den letzten Arbeitstag davor gelegt. Beim Weltspartag stehen vor allem Kinder im Vordergrund, die mit ihren Eltern zu den Banken kommen um dort ihre Sparschweine zu leeren. Meistens werden von den Sparkassen und Banken Werbegeschenke verteilt, vor allem Spardosen, Plüschtiere oder Kleinigkeiten wie Schlüsselanhänger oder Stifte sind hier Dauerbrenner. Damit soll der Anreiz, fleißig weiter zu sparen beim Nachwuchs zusätzlich erhöht werden.
Sparen heute
Auch wenn der Weltspartag selbst heute schon an Bedeutung verloren hat – das Sparen hat es nicht! Heutzutage ist sparen sogar wichtiger denn je, vor allem im Hinblick auf die private Altersvorsorge zusätzlich zur gesetzlichen Pension. Man muss jetzt beginnen, um sich auch im Alter einen gleich bleibenden Lebensstandard zu sichern und den Ruhestand genießen zu können. Natürlich dürfen auch die gegenwärtigen Wünsche und Bedürfnisse nicht zu kurz kommen. Zwar ändern sich die individuellen Ziele im Laufe der Zeit, die Essentialität einer ziel- bzw. zeitgerechten Finanz- und Vermögensplanung bleibt hingehen immer gleich.
Wieviel sparen die Österreicher?
Wieviel eine Volkswirtschaft spart, wird durch die Sparquote ausgedrückt. Diese Kennzahl legt fest, welcher Anteil am verfügbaren Einkommen durchschnittlich gespart wird. In Österreich liegt diese Sparquote seit Jahren bei etwa 10%. Vor allem in sogenannten Krisenzeiten zeigen sich immer wieder Schwankungen im Sparverhalten, so war zum Beispiel im Jahr 2010 (nach dem Krisenjahr 2009) eine Unterschreitung der 10% der Fall.
Früh übt sich...
Vor allem Kindern sollte man schon möglichst früh den richtigen Umgang mit Geld beibringen. Frei nach dem Motto „Was Hänschen nicht lernt...“ prägen oft in der Kindheit eingelernte und vorgelebte Verhaltensmuster in Sachen Geld für das ganze Leben.
Wer sich dabei nicht ganz sicher ist, oder selbst ein wenig Nachhilfe in Geldangelegenheiten brauchen kann, der sollte sich unsere beiden Buchtipps zu Gemüte führen:
Und nicht vergessen, am 31. Oktober ist Weltspartag!





